6 Blogger verraten wie sie zu Paleo gekommen sind

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Karin & Michi

Anfang 2014 war die Ernährungsform „Low Carb“ ein weiterer von unzählig vorausgegangen Versuchen, die viel zu viel angefutterten Fettpolster verschwinden zu lassen. Durch den schnell eingestellten Erfolg stieg das Interesse an der LCHF Ernährung mehr und mehr an. Dadurch wiederum sind wir auf das Buch „Die Suppe lügt“ von Hans-Ulrich Grimm gestoßen. Dieses Buch war definitiv DER Auslöser sich mit dem Thema Ernährung & deren Herkunft genauer zu beschäftigen. Dabei blieb es nicht aus, dass wir nach kurzer Zeit auf das Thema „Paleo“ gestoßen sind. Zum Glück! Durch Paleo haben wir unser Leben komplett umgekrempelt. Anstatt industriell hergestellte Lebensmittel – frische Nahrungsmittel, Zeit zum Kochen und vor allem zum Essen nehmen, viel Bewegung an der frischen Luft – egal bei welchem Wetter, Abends früh ins Bett dafür morgens dafür eher raus aus den Federn, Lesen statt Fernsehen, und vieles mehr. Für uns ist dieser neue Lebensstil perfekt.

Probleme mit denen wir früher stark zu kämpfen hatten wie beispielsweise Mittagsdurchhänger, Heisshungerattacken, Völlegefühl, Migräne oder schlechte Haut sind für uns kein Thema mehr. Es ist ein neues Lebensgefühl, welches man anscheinend irgendwann komplett aus den Augen verloren hat. Wir können nur jedem empfehlen, Paleo eine Chance zu geben. By the way …. inzwischen sind es -45 Kilo Gewichtsverlust!

Sonja

Am Anfang standen das Bedürfnis, mich gesünder zu ernähren, und die Notwendigkeit, eine Ernährungsform zu finden, die auch mein Mann mit seiner chronischen Darmentzündung Colitis Ulcerosa verträgt. Ich stieß auf Paleo, mehr oder weniger über Umwege, und habe mich dann ans Recherchieren gemacht. Trat Paleo-Facebook-Gruppen bei, habe Bücher gekauft und Blogs abonniert. Kochen ist eine Leidenschaft von mir, daher war ich von Anfang an Anfang an begeistert von den geschmackvollen und vielfältigen Rezepten. Denn auch, wenn Weizen, Zucker und Industrieprodukte wegfallen, bleibt so viel an Genuss übrig. Vor rund einem Jahr hab ich meine Leidenschaft dann zum Blog gemacht und mich seither auch schon mit einigen Kollegen aus Österreich ausgetauscht.

Mir geht es mit Paleo einfach rundum besser und auch mein Mann hatte nun schon lange keinen Schub seiner Colitis mehr. Ich persönlich mache „entspanntes“ Paleo mit einigen Ausnahmen, da ich zum Glück keine Unverträglichkeiten etc. habe – wenn ich mich zu ca. 80 % an Paleo orientiere, ist alles „im Gleichgewicht“.

Dennis

Im Jahr 2012 im April wog ich 128 Kilo und wollte das unbedingt ändern! Ich fing an mit Low Carb und das funktionierte das erste halbe Jahr auch ganz prächtig, irgendwann hatte ich dann aber einfach keine Lust mehr auf Kohlenhydrathe zählen. Ich wog noch ca. 120 Kilo und Ende 2012 habe ich mich dann in Paleo eingelesen. Anfang 2013 habe ich dann meine Ernährung und auch meinen Lebensstil auf Paleo umgestellt. Ich habe seit Mitte 2012 ca. 48 Kilo abgenommen und bin nebenbei auch noch begeisterter Sportler geworden. Auch ansonsten geht es mir gesundheitlich ganz prima. Am wichtigsten bei Paleo ist für mich die Qualität der Lebensmittel und das vermeiden von industriell gefertigten Nahrungsmitteln, ansonsten bin ich eher locker unterwegs und esse z.B. auch Milchprodukte.

Abnehmen mit Paleo – so sieht Erfolg aus

Immer wenn es zu zwanghaft und streng wird, bin ich draußen. Meinen Alltag habe ich aber doch ziemlich penibel auf Paleo umgestellt. Ich koche z.B. immer mein Essen für die Arbeit vor. Wenn es dann aber mal in den Urlaub geht oder ich mit Freunden unterwegs bin, mache ich mir keinen Kopf ob etwas Paleo ist oder nicht. Wie ich das alles genau mache und gemacht habe, kann man auf meinem Blog www.Relaxedpaleo.de oder auf meinem Instagram Account (paleodennis) sehen.

Karine

Mein Leben dreht sich ums Essen: Als Food-Redakteurin entwickle ich Diäten für Frauenzeitschriften und schreibe über gesunde Ernährung. 2012 stolperte ich bei der Recherche über den Begriff „Paleo“. Ein vielversprechender Trend? Wohl kaum, denn was ich las, klang verrückt: Kein Brot! Keine Nudeln! Keine Milch! Ich schwankte zwischen Entsetzen und Faszination. Warum bitte verzichtet man freiwillig auf Grundnahrungsmittel?

Auf der Suche nach Antworten bestellte die Bücher von Robb Wolf, Loren Cordain und Mark Sisson. Und viele weitere. Je mehr ich las, desto mehr Sinn ergab dieses „Paleo“. Und ich begann, über meine eigene Gesundheit nachzudenken. Viele Probleme plagen mich seit meiner Kindheit und Jugend. Gab es da einen Zusammenhang? Also markierte ich 30 Tage im Kalender und stellte meine Ernährung auf den Kopf. Die Umstellung fiel mir leicht, und schon nach einer Woche fühlte ich mich gesünder als je zuvor. Ich konnte mich besser konzentrieren, Haut- und Verdauungsprobleme verschwanden. Obwohl Freunde und Familie meine neue Ernährungsform skeptisch bis besorgt kommentierten, blieb ich dabei. Es fühlte sich einfach richtig an.

Heute lebe ich ein – sagen wir mal – gemäßigtes Paleo. Da mein Mann nie auf Brot und Käse verzichten würde, sind ab und zu Kompromisse nötig. Wir haben zwei Kinder, die in zwei Welten aufwachsen: Wenn ich koche, essen sie Paleo, und wenn mein Mann die Küche übernimmt, gibt’s auch Getreide. Vor allem möchte ich, dass sie lernen, intuitiv zu essen und ihre Mahlzeiten zu genießen, ohne Verbote oder Dogma. Essen soll Spaß machen und keine Religion ersetzen. Für mich bedeutet Paleo nicht, die Steinzeit wiederaufleben zu lassen, sondern ganz einfach mit frischen, naturbelassenen, meistens saisonalen und regionalen Lebensmitteln zu kochen. Meine Herausforderung ist, dies im hektischem Alltag zwischen Familienleben und langen Arbeitstagen umzusetzen.

Da ich häufig nach meinen süßen Rezepten gefragt werde, kam mir die Idee für ein Koch- und Backbuch: „Paleo – make it sweet“. Auf meinem Foodblog www.leckerpaleo.de teile ich meine Rezepte für schnelle Alltagsküche, gesunde Desserts und Gebäck – denn Backen ist und bleibt auch nach 3 Jahren Paleo mein liebstes Hobby.

Guido

Ich hatte (habe) Fibromyalgie. Damals (2007) gab es zu diesem Krankheitsbild nur Informationen auf englischsprachigen Seiten. Einige Studien zeigten eine Verbesserung der Symptome durch eine GFCF-Diät, als eine Diät, die glutenfrei und caseinfrei ist. Meine Ernährung stellte ich unter ärztlicher Aufsicht entsprechend um und hatte damit großen Erfolg. Innerhalb eines Jahres war ich völlig symptomfrei, solange ich bei dieser Ernährung blieb.

Abgenommen habe ich dadurch aber kein Stück und ich war schon reichlich zu dick. Laut BMI war ich schwerst übergewichtig, obwohl ich mich nie so empfunden habe.

Bei der Recherche nach Informationen, wie man mit einer GFCF-Diät am besten abnimmt, stieß ich auf marksdailyapple.com, wo Menschen ihre Erfolgsberichte mit der Paleo-Ernährung veröffentlichen. Eine Geschichte war sehr ähnlich zu meiner, nur hatte dieser Mann dabei erheblich abgenommen.

Da die Paleo-Ernährung ja bereits gluten- und caseinfrei ist, lag der Einstieg sehr nahe, obwohl ich zugeben muss, dass ich vorher den Ansatz als totalen Quatsch empfand. Im Nachhinein sehe ich das natürlich anders, auch wenn ich den Namen der Bewegung immer noch unglücklich finde. 😉

Mit der Paleo-Ernährung habe ich dann tatsächlich auch abgenommen, was mich wirklich überraschte, da ich tatsächlich in ersten Jahr keine Kalorien zählte und gleichzeitig meine körperliche Konstitution deutlich verbessern konnte. Auch nach vielen Jahren mache ich um industriell erzeugte Produkte weitestgehend einen großen Bogen und fahre gut damit und empfehle jedem mit Migräne, CFS oder Fibromyalgie eine Umstellung auf Paleo, vielen konnte ich damit helfen.

Krisztina

Schon seit ich 30 Jahre alt wurde, wurde es mit meiner Gewichtszunahme immer schlimmer. Ich war eine Naschkatze durch und durch und trotz regelmäßigem Sport konnte ich dem nicht entgegenwirken oder gar abnehmen. Praktisch war ich ständig auf Diät – weil ich eigentlich nie eine Diät ordentlich durchziehen konnte. Anfang 2014 habe ich dann beschlossen – Ich will raus aus dem Teufelskreis! Meine Eltern, die in Ungarn leben, machten mich auf die Paleo-Ernährung aufmerksam, denn dort war diese Ernährung bereits seit einigen Jahren verbreitet und bekannt. Zuerst habe ich mich in das Thema ausführlich eingelesen und es läutete mir ein. Der Entschluss war gefasst: Nach dem Jahreswechsel 2014 probiere ich es aus.

Ich aß 3 Wochen lang nach dem Paleo Prinzip. Bereits nach 1-2 Wochen schlief ich viel besser, wachte früh ohne Wecker auf und das Aufstehen fiel mir sehr leicht. Meine Fressattacken schwanden und ich fing wirklich an auf meinen Körper zu hören, wann er mir tatsächlich Hunger signalisiert. Und ich nahm 3 kg ab. Nach 3 Wochen Paleo Ernährung war ich eigentlich überzeugt, es funktioniert.
Leider kam ein Urlaub dazwischen, die Süßigkeiten lachten mich am Buffet an und ich war nicht konsequent genug. Ich kehrte nach und nach zum Naschen zurück. Ich fühlte mich nach dem Verzehr der ersten Tafel Schokolade gar nicht gut (mir war es schwindlig, mein Herz klopfte und später wurde ich richtig träge).

Ich hatte also den Vergleich – wie fühle ich mich, wenn ich auf meine Ernährung achte und wie, wenn ich Zucker zu mir nehme. Der Entschluss war gefasst: ich muss mich wieder „clean“ ernähren. Cheatings und Ausnahmen bringen den Körper und den Stoffwechsel so durcheinander, dass es einem wirklich gar nicht gut geht.
Dieser Entschluss und eine reine Paleo-Lebensweise haben mir natürlich nicht nur um einen gesunden (und hübscheren) Körper beschert, sondern habe ich auch erstaunliche gesundheitliche Vorteile. Ich war seit meiner Kindheit stark allergisch (Heuschnupfen gegen Gräser, verschiedene Pflanzen, Hausstaub usw.) und seit Jahren litt ich während der Allergiezeit von Mai bis Juli auch an Asthmaanfällen. Bereits im Jahr meiner Ernährungsumstellung zeigten sich kaum Anzeichen von Heuschnupfen und Asthma war völlig weg.

Vorher / Nachher – dank Paleo

Diese Erfahrungen und Erfolge geben einem noch mehr Kraft und die Bestätigung, dass diese Ernährung kein Verzicht ist, sondern ein Mehrwert-Lifestyle. Der Mensch ist aber ein Gewohnheitstier, und wenn jemand sich 30 Jahre lang „normal“ ernährt hatte, dann bekommt man ein leckeres Frühstücksbrötchen nicht so leicht aus dem Kopf. Auch aus diesem Grund bin ich Befürworter von Paleo-Kuchen und Paleo-Brot – lieber 1-2mal die Woche aus den erlaubten Zutaten ein „Nachbau“ mit Genuss verzehren, als mit Cheating den Stoffwechsel wieder durcheinanderbringen.

Da ich im ländlichen Franken lebe, war es für mich zwar einfach, erstklassiges Fleisch und Bio-Obst zu bekommen, aber Kokosöl und einige Mehle waren wirklich ein Problem. So hatte ich die Idee mit dem Online-Shop, wo man alles bekommt, was ein Paleo-Herz begehrt.

Immer wieder erstaunlich mit welchen unterschiedlichen Beweggründen andere mit Paleo anfangen! Meine Beweggründe erläutere ich übrigens ausführlich in meinem kostenlosen eBook. Downloaden kannst du es nach deiner Registrierung: hier.

Aus welchem Grund hast du mit Paleo angefangen? Oder warum möchtest du demnächst mit Paleo anfangen?
Schreib doch in die Kommentare!

Vitale Grüße
Unterschrift Christian
Christian Kollitsch
Physiotherapeut, Ernährungscoach, Jäger & Sammler

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Weitere Erfahrungsberichte mit Paleo:

Paleo Erfahrungsbericht von Jürgen

Paleo ist KEINE Diät, sondern ein Lebensstil, den man sich über Jahre hinweg erschließen sollte. So oder so ähnlich lautet wohl auch das Motto von Jürgen, der bereits 2010 begonnen hat, langsam den Paleo Weg einzuschlagen.

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