Erfahrungsbericht: So hat Meryem in einem Jahr 33kg mit Paleo abgenommen

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Interview mit Meryem zum Thema: Abnehmen mit Paleo

Hallo Meryem, du hast riesige Erfolge mit Paleo erreicht. Glückwunsch dazu! Wir würden gerne für die Prinzip Paleo Fans herausfinden wie du Paleo bisher erlebt hast. Doch zuvor erzähle uns doch erst einmal wer du bist.

Vielen Dank erstmals! Und vor allem auch für die Möglichkeit, dass ich damals am Workshop teilnehmen durfte. 🙂

Ich heiße Meryem, bin 28 alt und wohne im schönen Remstal. Ich bin Mediengestalterin und meiner Freizeit zocke ich unheimlich gerne, schaue Serien und Filme, gehe gern ins Kino oder auf Konzerte. Also die besten Voraussetzungen um Fett zu werden 😀

Ich habe seit meinem 17. Lebensjahr Rheuma, weshalb ich Sport meistens vermeide.

Ich ernähre mich jetzt seit November 2015 aus einem Mix aus Paleo und Low Carb. Ich habe einen wahnsinnigen tollen Verlobten, der mich bei der ganzen Ernährungsumstellung mächtig unterstützt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich ohne ihn niemals so weit gekommen wäre!

Ich koche nämlich nicht gerne.

Er dafür umso mehr. Seitdem wir zusammen wohnen ist er eigentlich immer für das Kochen zuständig.
Als ich auch die Diagnose mit dem hohen Blutzucker bekommen habe, hat er direkt Gerichte raus gesucht, die meine Ernährungsumstellung unterstützen. Er isst sogar mit. Aber natürlich dann auch mit Beilagen wie Reis und Nudeln. Ich kann mich mit so einem Partner sehr glücklich schätzen. 🙂

Wie bist du zu Paleo gekommen und seit wann machst du Paleo?

Ich hatte irgendwann von alleine angefangen auf eine gesündere Ernährungsweise zu achten. Allerdings habe ich hier viele Fehler gemacht, die mir gar nicht so bewusst waren. Z. B. zu große Portionen durch falsches Geschirr oder Gerichte die zu viel Zucker (Kohlenhydrate) hatten.
Ich bin dann zu meinem Hausarzt gegangen und der meinte, laut BMI sei ich fettleibig. Im Sommer 2015 ging es mir gesundheitlich nicht ganz so gut, weshalb er einen Zuckertest angeordnet hat. November 2015 habe ich dann die Diagnose bekommen, dass die Blutzuckerwerte erhöht sind und ich dringend was unternehmen muss, wenn ich kein Diabetes haben will. Die Anordnung vom Arzt war dann, dass ich die Kohlenhydrate reduzieren solle.

Man beschäftigt sich dann natürlich mit den ganzen Ernährungsweisen wie Keto, Low Carb oder eben auch Paleo. Und genau zu dieser Zeit wurde ich auf das Prinzip Paleo aufmerksam gemacht und habe natürlich die Chance direkt ergriffen, bei diesem Workshop mitzumachen.

Neben einem erhöhten Zuckerwert, habe ich auch Rheuma. Und ein erhöhtes Gewicht ist bei Rheuma auch noch einmal zusätzlich belastend. Ich nehme dafür Medikamente im 2-Wochen Intervall. Die Wirkung ging aber direkt nach einer Woche schon in die Knie. Das hieß oft, eine Woche mit Schmerzen und Bewegungsunfähig zu kämpfen. Das erschwert natürlich auch noch einmal die Bewegung selbst und Sport wird fast schon unmöglich. Aber ohne Sport bzw. Bewegung geht es ja auch nicht.

Es war ein Teufelskreis.

Kommen wir zu deinen Erfolgen, erzähle doch mal was du durch Paleo erreicht hast.

Ich habe ungefähr im November/Dezember 2015 mit der Ernährungsumstellung begonnen. Seitdem habe ich 33 Kilo abgenommen. 🙂
Man selbst hat ja am Anfang nie das Gefühl, dass sich was tut. Aber wenn man dann merkt, dass die Hosen rutschen oder Leute einen darauf ansprechen, dann freut das einen schon sehr.

Hier sind 4 Bilder, welche einen Vorher/Nachher Vergleich der Paleo Diät aufzeigen:

Aber das schönste ist, wenn man dann beim Arzt hockt und der aus allen Wolken fällt, wenn er die Blutzuckerwerte vom letzten Besuch vergleicht. Meine Blutzuckerwerte sind fast wieder im normalen Bereich. Ich habe das Gefühl, dass mein Rheuma auch besser geworden ist, bzw. die Wirkung der Medikamente nicht mehr so schnell nachlassen.

Ich war ja schon immer etwas moppelig. Und dadurch ist das einfach noch einmal ein schöneres Gefühl.

Wow. 33 Kilo + Blutzuckerwerte verbessert und auch noch deine Probleme mit dem Rheuma stark reduziert. Wenn das mal kein Erfolg ist für ein Jahr mit Paleo. Was hat dein Arzt zu Paleo gesagt?

Er findet den Erfolg sehr löblich und hätte mich sicher gerne anderen Patienten vorgestellt, die nicht so konsequent ihre Ernährung umgestellt haben. 😀

Meinem Rheumatologen habe ich von meiner neuen Ernährungsweise mit Paleo erzählt, nachdem er mich auf den Gewichtsverlust angesprochen hatte. Er schien beeindruckt zu sein 😉

Wie hat dir der 60-Tage-Workshop gefallen?

Ich habe den 60-Tage-Workshop komplett durchgezogen und bin auch etwas stolz darauf :). Bis auf die Bewegungs Übungen, diese musste ich auslassen. Wie schon erwähnt habe ich ja das Rheuma Problem, welches mich daran hindert solche Übungen durchzuziehen.
Das Hauptwerkzeug bei den Übungen ist ja meistens immer der eigene Körper. Das ging bei mir leider nicht. Allerdings geh ich, auch auf anraten meines Arztes, seit der Ernährungsumstellung regelmäßig abends spazieren. Dadurch ist mein Stresspegel auch schon etwas runter gegangen 😉

Ich fühlte mich während der 60 Tage aber super betreut. Sei es die regelmäßigen E-Mails oder auch durch die Facebook Gruppe. Hier bekommt man immer schnell eine Antwort und super Unterstützung. Aber auch die persönlichen Erfahrungsberichte von Christian in den Workshop E-Mails fand ich super.

Auf Prinzip Paleo gibt es ja eine große Rezeptdatenbank. Mit dem 60-Tage-Workshop hast du eine ganze Menge Rezepte freigeschaltet bekommen. Haben Sie dir geschmeckt?

Absolut! Ich koche die Rezepte auch nach dem 60-Tage-Workshop gerne nach. Einfach weil sie zu meiner Ernährung passen und unheimlich lecker sind! Mir haben es besonders das „Kokusnuss-Curry“ und die „Hähnchenbrust mit Zitrone“ angetan. Vor allem sind die Gerichte oft echt einfach in der Zubereitung und schnell gemacht. Ideal nach einem langen Tag im Büro.

An der Rezeptdatenbank gefällt mir vor allem der Aufbau. Wenn ich was bestimmtes suche, z. B. zum Frühstück, kann ich direkt zum Menüpunkt springen und habe schon eine Auswahl. Gerade die Vorschau von den Gerichten finde ich super. Manchmal habe ich mich nur für ein Gericht entschieden, weil das Vorschaubild so lecker aussah 😉

Was mir noch in der Rezept Datenbank fehlt, ist Gebäck. Ein Marmorkuchen wäre mal wieder schön 😀

Anmerkung der Redaktion: Danke für den Hinweis, wir werden schauen, dass wir bald ein paar Paleo Gebäck Rezepte veröffentlichen.

Du hast ja schon angedeutet, dass du dich immer noch nach Paleo ernährst. Du verfolgst also weiterhin die Paleo Diät?

Definitiv. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich etwas schade finde, dass das Wort „Diät“ so oft vorkommt. Weil meiner Meinung nach, ist das nicht nur eine Diät. Der 60-Tage-Workshop ist vielmehr der Einstieg in eine Umstellung der Lebensweise. Man sollte das Ganze nicht einfach als „einfachen“ Weg zum Abnehmen sehen, sondern eher als „Einstieg“ in eine gesündere Ernährungsweise. Wenn man sich alleine schon mit dem Thema Zucker auseinandersetzt und was er alles für Folgen haben kann. Ich bin froh, dass das alles so gekommen ist und ich mich ernsthaft mit der Ernährung auseinander setzen musste. Dadurch wird einem erst bewusst, wie viel Zucker wir eigentlich unbewusst zu uns nehmen.
Außerdem fühle ich mit diesem Ernährungskonzept ganz wohl. Von daher passt das super.

Was mich sehr interessiert ist, ob du in der Vergangenheit andere Diäten ausprobiert hast. Wenn ja: Welche Erfahrungen hast du mit ihnen gemacht?

Wie ich ja bereits erwähnt hatte, war ich schon immer etwas moppelig. Ich wurde in meiner Kindheit zweimal deswegen auch zur Kur geschickt und habe während der Kur auch abgenommen. Allerdings wurde das dann anschließend nie zu Hause weiter durchgezogen. Was sicher auch daran lag, dass ich einfach zu jung war um das zu begreifen.

Ich habe es dann vor ein paar Jahren mit z.B. langsameren Essen versucht und dadurch auch 10 Kilo abgenommen. Allerdings war hier schnell die Motivation weg und der berühmte Jojo-Effekt entstand. Zu dem Zeitpunkt hatte ich einfach nicht so eine Unterstützung, wie ich sie aktuell habe. 🙂

Wenn andere an Paleo interessiert sind, welchen Tipp würdest du ihnen geben? Hast du z.B. Tipps, wie du damit umgegangen bist wenn du z.B. Brot oder Nudeln vermisst hast? Oder hast du das gar nicht vermisst?

Also ich hatte am Anfang noch einen Cheat Day mit eingeplant. Aber mein Körper war das gar nicht mehr so gewöhnt und mir war danach immer regelmäßig schlecht. Ich habe es dann auch schnell sein lassen, weil ich konsequenter wurde. Am Anfang haben mir Reis, Nudeln, Brot und Co. schon echt gefehlt. Das war aber auch nur am Anfang so und verging auch ziemlich schnell. Mal davon abgesehen, gibt es ja auf Prinzip Paleo genug Rezepte, um sich mal sein eigenes Brot zu backen oder ein Pizzateig der in das Ernährungskonzept passt. Man muss sich halt nur mal damit beschäftigen.

Mein Rat an alle die ihre Ernährung umstellen wollen: Ich denke Konsequenz und Disziplin sind definitiv wichtig. Man darf sich auch nicht von irgendwelchen äußeren Umständen entmutigen lassen und sich einfach auf die Ernährungsform einlassen und sich mit ihr beschäftigen. Es gibt genug Alternativen. Anstatt Nudeln kann man z. B. aus Karotten oder Zucchini machen. Ist vielleicht Gewöhnungssache, aber sobald man den Dreh raus hat, funktioniert das alles von alleine. Dahin muss man zwar erstmal kommen, aber wenn man bereit ist, sich darauf einzulassen, geht es einfacher als man denkt. 🙂
Und man tut sich ja auch damit selbst etwas Gutes.

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Vitale Grüße
Unterschrift Christian
Christian Kollitsch
Physiotherapeut, Ernährungscoach, Jäger & Sammler

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2 Kommentare

  1. Meryem

    Nochmal vielen Dank an dieser Stelle an Simon und Christian für den Workshop und die tolle Unterstützung 🙂

    Antworten

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