3 Tipps für einen geringeren Zeitaufwand bei deiner Paleo Ernährung

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Tipp 1: Mach dir einen Plan

Als ersten Schritt auf dem Weg zu einem besseren Zeitmanagement, solltest du dir einen Ablauf für die nächste Woche zurecht legen. Dieser Plan sollte so realistisch wie möglich sein. Wunschschlösser sind an dieser Stelle fehl am Platz. Was mache ich Wann und Wo?

Also Stift und Papier in die Hand und erste Notizen machen.

Zu diesem Plan gehört es ebenfalls im Vorfeld eine Einkaufsliste zu schreiben. Diese kannst du dann ganz einfach abarbeiten. Dafür musst du natürlich wissen was du einkaufen willst. Je nach dem ob du einem vorgefertigten Mahlzeitenplan folgst oder dir deinen eigenen Plan erstellt, solltest du die Zutaten zusammen tragen und in einer übersichtlichen Liste runter schreiben.

Wenn du einen Mahlzeitenplan hast, schreib einfach alle Zutaten zusammen auf. Ich beginne im Kopf immer den Gang durch den Supermarkt. Bei mir startet dieser in der Regel in der Fleisch und Fischabteilung oder in der Gemüseabteilung. Diese Zutaten schreibe ich dann ganz oben auf meine Liste. Spezialzutaten schreibe ich ganz unten auf meine Liste, usw. Du kannst aber auch ein ganz anderes System nutzen. Du kannst auch ganz einfach den Mahlzeiten Planer von Prinzip Paleo nehmen. Nachdem man seine Rezepte zusammen geklickt hat, kannst du ganz einfach eine Einkaufsliste ausdrucken.

Liegt dir eine Liste vor, solltest du als nächstes Überlegen wo du welche Zutaten bekommen kannst. Im besten Fall bekommst du alle Zutaten in einem Handel, meistens hat man jedoch nicht dieses Glück. Allein jedoch der Schritt, sich darüber kurz vor seinem Einkauf bewusst zu werden, erleichtert den Einkauf immens.

Zur Planung gehört außerdem sich die Woche einzuteilen. An welchem Tag machst du den Großeinkauf? Welches ist der Tag wo du sehr beschäftigt bist und nur wenig Spielraum für irgendwelche Einkäufe oder das Kochen hast usw.

Mein Montag und Mittwoch sind zum Beispiel sehr, sehr lange Arbeitstage an denen kaum Zeit zum Kochen ist. Die Lösung: Ich koche am Sonntag meist eine große Menge, von der ich etwas einfrieren kann und am Montag noch essen kann. Mittwochs gibt es dann oftmals unkomplizierte, schnelle Salate und hart gekochte Eier aus dem Kühlschrank oder etwas Ähnliches. Es werden also an diesen beiden Tagen vorbereitete Reserven genutzt oder einfache Gerichte gemacht.

Damit du nichts dem Zufall überlassen musst, empfehle ich dir die Wochenplanung z.B. mit einem Kalender zu machen. Wenn du anfangs sehr ins Schleudern kommst, macht es zudem Sinn den Mahlzeitenplan einfach die Woche darauf erneut zu wiederholen oder nur leicht zu modifizieren, indem du einfach eine Beilagen austauschst. Im jedem Fall werden dir die Abläufe in der zweiten Woche deutlich leichter fallen.

Tipp 2: Mache jede Woche einen großen Kochtag

Vorbereitung ist wie gesagt, die halbe Miete. Gerade wenn, es einmal stressig wird ist es sehr hilfreich, wenn du auf zuvor zubereitete Reserven zurück greifen kannst.
Ich finde der Sonntag bietet sich hier optimal an.Entweder bereite ich ganze Gerichte vor oder Ich präpariere mir Einzelzutaten, die ich dann schnell griffbereit habe. So kann man mit einem vollen Kühlschrank bzw. Eisfach in die Woche starten. Was gibt es Besseres?!
Der Montag und Mittwoch sind so auf jeden Fall abgepuffert. Eventuell, wenn der Hunger sehr groß war, ergänze ich die Speisen noch mit einfachen, schnellen Gerichten.

Gerichte, die man super aufbewahren kann sind z.B:

  • hart gekochte Eier. Man kann sie perfekt vorbereiten und hart gekocht halten sie sich im Kühlschrank ohne Probleme
  • im Ofen geröstetes Gemüse
  • Ein Paleo Brot oder Paleo Muffins
  • selbstgemachte Saucen und Dips
  • Gemsüesuppen
  • Mettbällchen, Hähnchenkeulen, usw.
  • Salate usw.

Ich habe mittlerweile meine Lieblingsgerichte, die mir erstens schnell und ohne Probleme gelingen. Natürlich mache ich nicht alle auf einmal. Das schöne ist, mit der Zeit hat man ein kleines Repertoire aus dem man schöpfen kann. Anfangs sind es 3, später 5 und dann 10 Optionen usw.

Tipp 3: Finde deine Paleo Basics

Damit die ersten beiden Tipps auch perfekt gelingen deine Plan aufgeht, musst du jetzt anfangen dir deine eigene Rezeptsammlung zu kreieren.
Eins vorweg: Rezepte müssen nicht immer aufwendig und kompliziert sein, um ihren Zweck zu erfüllen. Ganz im Gegenteil, oft sind es die einfachen Sachen, die sich durchsetzen. Diejenigen unter uns, die schon länger in der Küche werkeln wissen wovon ich spreche.Gerade wenn die Zeit wertvoll ist, macht es keinen Sinn sich stundenlang mit Rezepten, deren Zutaten du noch nie verarbeitet hast, auseinander zu setzen. Aber, ich habe ebenfalls die Erfahrung gemacht, dass nach anfänglichen Schwierigkeiten, auch kompliziertere Gerichte gelingen. Die Routine entsteht schlicht und ergreifend beim Ausprobieren.

Für Paleo Kenner:

Wenn du bisher sowieso schon regelmäßig in der Küche aktiv warst, wird es wahrscheinlich auch zukünftig kein Problem für dich sein leckere Paleo Gerichte zu Kochen. Möglicherweise scheiterst du aber auch noch hier und da am Zeitmanagement. Mit Tipp 1 und Tipp 2 kannst du hoffentlich deine Routine verbessern. Ansonsten schreib mir doch in die Kommentare, wo es bei dir noch Probleme gibt. Genauso freue ich mich aber auch über deine Tipps und Tricks in Sachen Planung und Zeitmanagement.
Bei mir persönlich wird es auch immer wieder mal stressig und eng in der Küche. Meistens liegt es dann an der mangelnden Planung. Andererseits ergeben sich aus der “Not” heraus auch oft neue Kreationen in der Küche. Improvisation ist dann angesagt. Entspannter ist es allerdings definitiv mit einer guten Planung im voraus.

Für Paleo Novizen:

Wenn du jedoch bisher eher den Kochmuffeln zugehörig warst, empfehle ich dir es zunächst ruhig angehen zu lassen.
Such dir zunächst 3 Rezepte, die dich ansprechen und die nicht mehr als 10 Zutaten haben. Geeignet ist zum Beispiel die Kohl- Hackfleischpfanne.

Diese 3 Rezepte sollten ab sofort deine Basis sein. Sie sollten dich also unbedingt ansprechen. Es kann auch Sinn machen Rezepte mit ähnlichen Zutaten heraus zu suchen. So wird dein Einkauf überschaubarer und du lernst gleichzeitig wie du die Zutaten unterschiedlich kombinieren kannst.
Du kannst zum Beispiel aus Süßkartoffeln eine leckere Süßkartoffelpfanne machen und/ oder Diese als Süßkartoffel Pommes zu herzhaftem Fleisch zubereiten.

Wenn du dir neue Paleo Rezepte suchst, achte also immer auf die Zutaten. Am besten du kochst diese Basis mindestens zwei bis dreimal, bevor du sie um weitere Rezepte ergänzt. Nach einer Weile nimmst du einfach immer wieder ein neues Rezept mit in dein Repertoire auf.
Du wirst sehen, dass du nicht nur schneller in der Küche wirst, sondern die Gerichte auch an der ein oder anderen Stelle etwas abwandelst, z.B. durch andere Gewürze oder Zutaten.

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Wenn du die Rezepte kaufst, werden sie automatisch zu deiner Paleo Rezeptdatenbank hinzugefügt und du kannst sie ebenfalls im Mahlzeitenplaner nutzen. Hier gibt es mehr Infos.

Zeitaufwand bei deiner Paleo Ernährung – mein Fazit

Es ist also kein Hexenwerk seine eigene Paleo Rezeptsammlung aufzubauen udn den Zeitaufwand für Paleo in Grenzen zu halten! Anfangs ist es durchaus sinnvoll, sich seine Basis aufzubauen. So einfach wie möglich, sollte hier zunächst das Motto sein. Später und mit etwas Kocherfahrung werden die Gerichte dann kreativer und du wirst flexibler.

Die Frage ist sicher wie lange es dauert die entsprechende Routine aufzubauen. Meine Antwort ist ganz einfach: So lange es eben dauert! Bei der einen Person wird es vielleicht 60 Tage dauern, bei der anderen Person vielleicht ein Jahr dauern.

Wer durchhält, wir in jedem Fall mit Genuss in der Küche, Vitalität und Lebensfreude belohnt.Versprochen.
Viel Spaß bei Entdecken!

Vitale Grüße
Unterschrift Christian
Christian Kollitsch
Physiotherapeut, Ernährungscoach, Jäger & Sammler
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