Das sagen Ärzte und Wissenschaftler zu Paleo

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Die Ursachen für Zivilisationskrankheiten:

  • Bewegungsmangel ist der Hauptfaktor für die Entstehung von Zivilisationskrankheiten
  • Fehl- und Überernährung sind die klassischen Risikofaktoren für Zivilisationskrankheiten
  • Chronischer Stress
  • Mangel an Wechselreizen (Kälte und Wärme)
  • Umweltbelastungen
  • Risikofaktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum

Paleo in der Forschung

Nicht nur das die Paleo Diät immer beliebter wird bei jung und alt, sie hat auch längst das Interesse der Wissenschaft entfacht.

„Die Ernährung unserer prähistorischen Vorfahren könnte ein Modell auch für die moderne menschliche Ernährung sein, insbesondere um den Zivilisationskrankheiten entgegenzuwirken.“ S.Boyd Eaton & Melvin Konner, 1985 – Quelle

Dieses Zitat von zwei renommierten Wissenschaftlern, aus den U.S.A, kann als der Startschuss für die Paleo Diät bezeichnet werden. In ihrem bahnbrechenden Artikel von 1985 thematisieren sie auf Grundlage ihres wissenschaftlichen Hintergrundes als Athropologen und Paläontologen, die Evolution des Menschen, im Kontext mit neuzeitlichen Gesundheitsproblemen.

An welche Ernährung haben wir Menschen uns im Laufe der Jahrtausende optimal angepasst?

Diese beiden Wissenschaftler suchten Antworten darauf, um einen Bezug zu unseren neuzeitlichen Gesundheitsproblemen zu entwickeln. Seit dieser Zeit haben sich immer mehr Wissenschaftler der Erkundung dieser Frage angeschlossen und erste Antworten gefunden.

Ein weiterer Urheber der Paleo Diät ist Professor Dr. Loren Cordain, der an der Colorado State University im Bereich der Gesundheits- und Bewegungswissenschaften forscht und lehrt. Er hat die letzten drei Jahrzehnte in besonderem Maße die oben genannte Hypothese geprüft und weiterentwickelt. Durch ihn sind weitere Gesundheitswissenschaftler, aber auch andere Forscher und Gesundheitsexperten dem Thema immer näher und in der Sache immer weiter gekommen. Er hat durch zahlreiche wissenschaftliche Artikel über Fitness und Ernährung im Kontext mit unseren steinzeitlichen Vorfahren, nachhaltig auf sich aufmerksam machen können. Er kritisiert offen die nordamerikanischen Lebensmittelvorgaben und lässt verlauten:

„Die Ernährungsrichlinien der USA basierend auf einer fettarmen, kohlenhydratreichen Ernährung mit hohen Konsum an Getreide, pflanzlichen Fetten und Zucker ist mit der evolutionär geprägten Nahrungsstrategie der Menschheit nicht vereinbar und enthält große Versäumnisse.“ Interview mit L.Cordain – Quelle

Nachfolgend werden einige Forschungsartikel mit Quelle von Cordain et al. genannt. Man muss sie nicht lesen, um die Paleo Diät zu verstehen. Wen es allerdings interessiert, der kann tiefer in die Thematik einsteigen:

  • Origins and evolution of the Western diet: health implications for the 21st century – Quelle
  • The western diet and lifestyle and diseases of civilization – Quelle
  • Plant-animal subsistence ratios and macronutrient energy estimations in worldwide hunter-gatherer diets – Quelle
  • Fatty acid analysis of wild ruminant tissues: evolutionary implications for reducing diet-related chronic disease – Quelle

Gibt es wissenschaftlichen Nachweise für die Paleo- Diät?

Ja es gibt sie und sie werden immer zahlreicher. Nachfolgend werden einige relevante Studienergebnisse vorgestellt:

Paleo und Blutwerte bei Diabetikern

Jönson et al. (Quelle) fanden heraus, dass die Paleo Diät sich positiv auf die Blutwerte von Diabetikern (Typ 2) auswirkt. Durch die Paleo Diät verbessern sich der Langzeitzucker (HbA1c), die Blufettwerte (Tryglyceride) und der Blutdruck. Zudem konnten die Probanden ihr Gewicht reduzieren und ein verbessertes Taille-Hüft-Verhältnis erreichen.

Paleo und Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzens)

Lindeberg et al. aus Schweden (Quelle) konnten zeigen, dass sich die Blutzuckerwerte, die mit dieser Erkrankung in Zusammenhang stehen verbesserten und das deutlicher als bei der als sehr gesund geltenden mediterranen Diät. Sie schlussfolgern, dass die Paleo Diät die Zuckerverwertung im Körper verbessert, was für viele Erkrankungen und deren Prävention relevant ist.

Ärzte und Wissenschaftler bestätigen Wirksamkeit von Paleo

Paleo und Übergewicht

Die gleiche Forschergruppe um Jönsson et al. (Quelle) konnte zudem zeigen, dass die Paleo Diät sättigender ist, als die mediterrane Diät und das obwohl im Vergleich weniger Kalorien aufgenommen werden.
Zudem konnten Osterdahl et al. (Quelle) zeigen, dass sich durch die Umstellung auf die Paleo Diät der Body-Mass-Index bei den Studienteilnehmern verbesserte, der Taillenumfang verkleinerte und deren Blutfettwerte sich positiv veränderten.
Diese Ergebnisse sind relevant für übergewichtige Personen. Offensichtlich ist die Paleo Diät in dieser Hinsicht nicht nur gesund, sondern unterstützt eine gesunde Gewichtsreduktion.

Paleo und Metabolisches Syndrom

Eine neue Übersichtsarbeit von Manheimer et al. (Quelle) zum Thema Paleo Diät und metabolisches Syndrom bestätigt die positiven Effekte für die Senkung der Blutfettwerte, des Blutdrucks, den Taillenumfang und die Blutzuckerwerte. Somit wird ihr nun die Brust gestärkt in Hinblick auf die positiven Effekte beim Metabolischen Syndrom (Fettleibigkeit, Bluthochdruck, erhöhte Blutfett- und Blutzuckerwerte)

Fazit

Das allerletzte Wort ist dabei noch nicht gesprochen, allerdings existieren für eine Ernährungsumstellung basierend auf „echten“ Lebensmitteln, wie in der Paleo Diät, bereits diverse Untersuchungen die zeigen können, dass die Umsetzung der Paleo Diät sich positiv auf die Entstehung von bestimmten Erkrankungen auswirken können. Dabei ist sie für die Prävention und den Krankheitsverlauf relevant.

Dazu zählt allen voran das Metabolische Syndrom, sowie Diabetes mellitus, Koronare Herzerkrankungen, Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte. Ebenso profitieren Menschen mit Autoimmunerkrankungen wie Morbus Crohn, Rheumatischer Arthritis oder Multipler Sklerose von einer gesunden Ernährung, wie der Paleo Diät. Die Liste ist sicherlich noch viel länger. Hier wir die Zukunft weitere Ergebnisse liefern. Prinzip Paleo wird regelmäßig neue Informationen aus der Wissenschaft präsentieren und neue Schwerpunkte liefern.

Vitale Grüße
Unterschrift Christian
Christian Kollitsch
Physiotherapeut, Ernährungscoach, Jäger & Sammler

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