Saisonale Paleo Küche: Was kann man im März essen?

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Der März bringt den Frühling und damit die erste Ernte im Garten und auf Abwegen

Es wird nun langsam aber sicher etwas milder in unserer Zone. Alle fiebern bereits dem kalendarischen Frühlingsanfang am 20. März entgegen. Der Frost geht und langsam kommen die ersten Blüten zu Tage im heimischen Garten. Im geschützten Anbau geht auch langsam wieder was: Feldsalat und Rhabarber werden so langsam aber sicher geerntet und angeboten. Dazu werden jetzt die Kräutersammler unter uns wieder aktiv. Wald- und Auenböden bieten uns die ersten Halme, allen voran der beliebte Bärlauch. Aber vorsicht, bitte nicht verwechseln mit giftigen Pflanzen. Das könnte sonst die letzte Kräuterwanderung gewesen sein. Ich jedenfalls freue mich auf die erste Bärlauch Pesto, auch wenn es nur Bärlauch vom Bioladen ist. Dieses Jahr muss ich mal eine Kräuterwanderung machen, es wird Zeit…

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Kurzüberblick: März Saison

Gemüse Saison März

Highlights im März

Feldsalat

Zwar aus geschütztem Anbau kommend, macht Feldsalat als Beilage oder als Salat Grundlage im März eine gute Figur. Sehr lecker ist er mit Apfelessig, Senf und Zitrone so kann das enthaltene Eisen perfekt aufgenommen werden.

Das Vitamin C erhöht die Aufnahme im Körper. Super gehen auch Äpfel und Orangen zum Feldsalat. Neben Vitamin C liefert er auch noch Kalium, Phosphor und Beta-Carotin. Lagern lässt sich er Feldsalat nur kurz. Falls nötig am besten im Kühlschrank in einem leicht feuchten Papiertuch lagern.

Bärlauch

Es geht wieder los mit dem Bärlauch unserem wilden Knoblauch. Ab sofort darf das Würzkraut wieder gepflückt und eingekauft werden. Neben dem intensiv-scharfen Geschmack, der die saisonale Küche verfeinert, liefert uns Bärlauch auch noch Vitamine B und C sowie Magnesium und Eisen. Bärlauch kann auf dem Markt oder in ausgewählten Supermärkten erworben werden und natürlich ebenso selber angebaut werden.
Wer den Bärlauch in der Natur selber ernten möchte, muss genau hinschauen, da Bärlauch leicht zu verwechseln ist mit giftigen Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen. Ein Schnelltest kann helfen: Die Blätter durchbrechen und etwas an rubbeln, spätestens jetzt sollte ein fein-würziges Aroma aufsteigen. Die Blätter von Maiglöckchen und Herbstzeitlose haben im Vergleich zum Bärlauch einen anderen Stiehl. Ideal ist es sich den echten Bärlauch einmal von einer Expertin/ einem Experten zeigen zulassen.
Wer ihn in seinen Händen hält kann sich an Bärlauch-Pesto, Bärlauch-Suppe und verfeinerten Salaten und Gemüsegerichten erfreuen.

Bärlauch und Maiglöckchen wachsen oft direkt nebeneinander! In diesem Video kannst du erfahren wie du den Bärlauch von giftigen Pflanzen unterscheiden kannst:

Rhabarber

Auch Rhabarber wächst schon im geschützten Anbau. Besonders die ersten Stiele stehen bald zum Ernten bereit. Wer ihn im Garten stehen hat, kann bis zum Juni immer wieder ernten, bevor man die Pflanzen in Ruhe lassen sollte. Wer ihn vermehren will, kann die Knollen teilen und umpflanzen. Mit gutem Kompost wächst der Rhabarber dann bis in den Sommer hinein fleißig nach.

Bekömmlich sind bekannterweise nur die Stiele der Pflanze. Die Blätter enthalten zu viel Oxalsäure. Oxalsäure kann in hohen Mengen gesundheitsschädlich sein. Menschen mit eingeschränkter Nierenfunktion oder Veranlagung zu Nierensteinen sollten hier vorsichtig sein. Eine Verzehr von zu viel rohem Gemüse ist an dieser Stelle nicht zu empfehlen. Durch Kochen und andere Zubereitungsformen gelingt es allerdings, die Oxalsäure aus dem Gemüse deutlich zu reduzieren.

Man findet sie in weiteren Pflanzen wie z.B. in Mangold, Portulak, Spinat und Sauerampfer. Der Gehalt schwankt allerdings von Sorte zu Sorte.

Außerdem bei uns erhältlich

Aus “geschütztem Anbau”, “ungeschütztem Anbau” oder Gewächshaus verfügbar:
Feldsalat, Rucola, Tomaten, Gurken, Champignons, Kopfsalat, Salatgurke

Aus Lagerbeständen verfügbar:
Äpfel, Birnen, Chinakohl, Chicoree, Kartoffeln, Kürbis, Möhren, Pastinaken, Porree, Rettich, Rosenkohl, Rote Beete, Rotkohl, Rosenkohl, Schwarzwurzel, Knollensellerie, Spitzkohl, Steckrüben, Weißkohl, Wirsingkohl, Zwiebeln

Vitale Grüße
Unterschrift Christian
Christian Kollitsch
Physiotherapeut, Ernährungscoach, Jäger & Sammler
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