Saisonale Paleo Küche: Was kann man im September essen?

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Der September bringt alte Bekannte und heimisches Superfood

Im Monat September werden die Tage nun wirklich wieder kürzer und auch kühler. So allmählich müssen wir uns auf den Herbst einstimmen. Was gibt es da besseres alsd as Herbstgemüse schlechthin zu kaufen: Kürbisse. Dieses auffällige, Gemüse bietet dir eine Vielzahl an Verarbeitungsmöglichkeiten an und ist sehr beliebt in der Paleo-Küche. Besonders für Suppen, aber auch als Beilage oder Dessert werden Kürbisse verwendet. Daneben kommen mit Hagebutten und weiteren etwas aus der Mode gekommenen Beeren wahre Heilpflanzen für zu Hause auf den Plan. Wer sich die Mühe macht, diese Beeren zu sammeln und zu verarbeiten, ist bestens vorbereitet für die kühlere Jahreszeit.

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Saisonales im September auf einen Blick:

saison september

Highlights im September

Hokkaidokürbis

Der Hokkaido ist der ­beliebteste Kürbis hierzulande. Das liegt mitunter daran, dass er nicht geschält werden muss, denn seine Schale kann man mitkochen. Ursprünglich stammt der kleine Kürbis von der japanischen Nordinsel Hokkaido, nach der er benannt ist. Typisch ist die volle, orange-gelbe Farbe. Nach dem Abwaschen und Schalen sollte man alle Kerne entfernen. 100g Hokkaido liefern 12,6 g Kohlenhydrate. Er ist besonders reich an liefert wertvolle Nährstoffen wie z.B. Vitamin C, Beta-Carotin (Vorstufe von Vitamin A), Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen. Ballaststoffanteil erfreut zudem die Verdauung und macht satt. Ein weiterer Vorteil ist die gute Lagerungsmöglichkeit.

Butternutkürbis

Auch der Butternusskürbis hat jetzt wieder Saison. Er hat eine längliche Form und seine Schale ist hellbeige. Er hat ein besonders weiches ­Fruchtfleisch mit leichtem ­Butteraroma. Das birnenförmige Fruchtgemüse kann recht lange gelagert werden. Bei etwa 10 – 13 °C fühlt er sich übrigens am wohlsten.
Die Schale von Butternusskürbis ist essbar. Da sie aber nicht so weich wird, macht es Sinn die Schale vor der Zubereitung zu entfernen.

Muskatkürbis

Ein weiterer Vertreter der Kürbisfamilie überzeugt durch ein sehr fruchtiges Fruchtfleisch, mit leicht säuerlichem Geschmack und feiner Muskatnote. Es gibt ihn in verschiedenen Farben, Formen und Größen. Die Schale ist grün, orange oder hellbraun. Das Fruchtfleisch ist gelb bis orange und perfekt für Kürbissuppe. Geraspelt passt er auch sehr gut in den Salat.

Rosenkohl

Ein Vertreter unseres Wintergemüses, der Rosenkohl wurde das erste Mal 1785 in Belgien beschrieben, woher auch sein ursprünglicher Name „Choux de Bruxelles“ („Brüsseler Kohl“) kommt.
Man verzehrt die Knospen des Rosenkohls, die auch “Rosen” heißen. Sie entfalten ihren nussig-süßlichen Geschmack am besten wenn es kälter wird. Die kleinen Rosen sind reich an Vitamin A, B 1 und B 2. Außerdem steckt viel Kalium und Eisen in Rosenkohl. Sein Vitamin-C-Gehalt ist doppelt so hoch wie der von Orangen. Er schützt vor Blutdruckentgleisungen und soll sogar Gefäßverengung schützen. Daneben liefert er viele Ballaststoffe für den Darm.

Hagebutte

Wer kennt sie nicht aus der Kindheit. Entweder als Hagebuttentee in der Jugendherberge oder die spannenden Kerne , die bei Hautkontakt einen Juckreiz auslösen.
Doch es steckt noch viel mehr in den roten Früchten. In der Naturheilkunde wird Hagebuttenpaste oder Tee bei Magenleiden und gegen Nieren- und Blasenleiden eingesetzt. Der sekundäre Pflanzenstoff Lycopin in Kombination mit dem hohen Vitamin C Gehalt fördert die Abwehr des Körpers, hilft gegen Arterienverkalkung und schützt sogar vor Krebs.

Vogelbeeren (Eberesche)

An Waldrändern, im Gebirge, in norddeutschen Wäldern und kultiviert im heimischen Garten findet man ab sofort die kleinen orange-roten Vogelbeeren. In der Mythologie der Germanen ist die Eberesche Thor, dem Beschützer von Midgard, geweiht. Aber vorsicht, Vogelbeeren enthalten Parasorbinsäure, die bei rohen Verzehr zu Magen- und Darmproblemen, sowie Reizungen der Schleimhäute und Rauschzuständen führen können. Daher wird empfohlen die Beeren immer zu kochen, da die Säure so neutralisiert wird. In der Naturheilkunde
werden Vogelbeeren wegen ihres Vitamin C geschätzt. Sie bringen außerdem viel Provitamin A mit, das ebenfalls als Antioxidant wirkt.

Schwarzdorn

Der dornige Schwarzdorn wächst an Wald- und Wegrändern. Die blauen bis schwarzen Beeren des Schwarzdorns heißen Schlehen und sind ein uraltes Nahrungs- und Heilmittel. Der bekannte Ötzi trug sogar Schlehen bei sich. Die Beeren können zu Saft, Tee, Mus, oder zu Tee verarbeitet werden. Die Beeren wirken unter anderem blutstillend, entzündungs­­hemmend, harntreibend und verdauungsanregend.
Die Beeren sind aber erst nach ein paar Frostnächten verzehrbar, da sie vorher noch sehr bitter und sauer sind. Als Alternative kann man geerntete Beeren auch ein paar Tage ins Gefrierfach legen, wodurch sie leicht süßlich werden.

Anis

Anis stammt ursprünglich aus Asien und den südöstlichen Mittelmeerländern, allerdings finden wir ihn heute auch in unseren Gärten.
Die süßlich schmeckenden Samen sind in der Weihnachtsbäckerei hierzulande sehr beliebt. Er hilft Anis bei Husten, Blähungen und bei der Milchbildung. Das enthaltene ätherische Öl, hilft zudem bei Blähungen und Völlegefühl.

Haselnüsse

Heimische Haselnüsse sind ein sehr guter Vitamin-E-Lieferant, was unseren Zellen zugutekommt. Außerdem enthalten sie sehr viel Zink, Calcium, Magnesium, Fluor, Eisen, Kupfer, Selen und Ballaststoffe. Darum werden sie auch gerne als Nervennahrung bezeichnet. Zudem liefern Haselnüsse ca. 60 g Fett/100 g, was sie zu echten Energiepaketen einer Paleo-Diät macht.

Außerdem weiterhin bei uns erhältlich

Freiland:
Aprikosen, Himbeeren, Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Erdbeeren, Johannisbeeren, Kirschen, Mirabellen, Möhren, Pfirsiche, Chinakohl, Fenchel, Gurken, Rettich, Rote Beete, Spitzkohl, Spinat, Speiserüben, Eisbergsalat, Endiviensalat, Kopfsalat, Radiccio, Rucola, Romanasalat, Basilikum, Borretsch, Pak-Choi, Rettich, Rotkohl

Aus “Geschütztem Anbau” oder Gewächshaus verfügbar:
Tomaten

Aus Lagerbeständen verfügbar:
Chicoree

Vitale Grüße
Unterschrift Christian
Christian Kollitsch
Physiotherapeut, Ernährungscoach, Jäger & Sammler

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